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Regierungsratswahlen vom 29. März 2026

SP und GRÜNE bringen den Kanton Bern gemeinsam weiter. Wir setzen uns ein für eine solidarische Gesellschaft, in der sich alle Menschen auf ein flächendeckendes Gesundheitssystem verlassen können, Krankenkassenprämien kein Armutsrisiko darstellen und geschlechterspezifische Gewalt konsequent bekämpft wird. Für einen zukunftsfähigen Kanton braucht es griffige Massnahmen für Klimaschutz und Energiewende. Wir engagieren uns für einen Kanton, der seine kulturelle und sprachliche Vielfalt in Gesellschaft, Politik, Bildung, Verwaltung und Wirtschaft lebt und fördert.

Unsere Kandidierenden

Evi Allemann

SP (bisher)
Regierungsrätin Kanton Bern, Direktorin für Inneres und Justiz; wohnt in Bern,
«Als Regierungsrätin arbeite ich intensiv daran, dass unser Kanton für Familien, für junge und für ältere Menschen attraktiv bleibt – zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Mit einer weitsichtigen Raumplanung will ich den Kanton Bern weiterbringen.»

Aline Trede

GRÜNE (neu)
Nationalrätin, Fraktionspräsidentin GRÜNE, Umweltnaturwissenschafterin ETH, Unternehmerin; wohnt in Bern

«Als Regierungsrätin möchte ich mich im Kanton Bern für eine gerechte Zukunft einsetzen. Für Klimaschutz, faire Chancen für alle und eine ressourcenschonende Wirtschaft.»

Hervé Gullotti

SP (neu)
Gemeindepräsident Tramelan, ehem. Grossratspräsident Kanton Bern, Co-Leiter einer KV-Schule

«Nach zehn Jahren Stillstand braucht es im Regierungsrat neuen Gestaltungswillen: Betroffene nicht vor Tatsachen stellen, sondern einbeziehen und mitgestalten lassen.» 

Reto Müller

SP (neu)
Stadtpräsident Langenthal, Grossrat, Lehrer

«Als Stadtpräsident und Grossrat stehe ich für Win-Win-Lösungen, die Fachkräfte in Wirtschaft, Bildung und Verwaltung sichern und unsere Standortattraktivität stärken.»

Themenschwerpunkte für die Wahlen 2026

4 Schwerpunkte, 16 Forderungen:

Das politische Programm 2026 – 2030

Für eine solidarische Gesellschaft

Der Zugang zur gesundheitlichen Grundversorgung muss überall sichergestellt und finanziell tragbar sein. Zur Armutsprävention und zum Erhalt der Kaufkraft braucht es mehr Prämienverbilligungen. Auch für Familien.

Alle Menschen haben das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit. Der Kanton Bern muss die vereinbarten SKOS-Richtlinien einhalten und bekämpft die Armut, nicht die Armen.

Beruf und Familie müssen besser zu vereinbaren sein. Dafür braucht es eine flächendeckende Kinderbetreuung mit bezahlbaren und inklusiven KITAs sowie eine längere Elternzeit.

Der Kanton Bern muss mit einer aktiven Wohnpolitik einen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum leisten. Dazu fördert er die gemeinnützigen Wohnbauträger und unterstützt die Gemeinden in Wohnprojekten.

Für konsequenten Klimaschutz

Der Kanton Bern muss beim Klimaschutz eine Vorbildrolle einnehmen und seine Klimaziele vor 2050 erreichen. Dafür nutzt er seinen Handlungsspielraum in der Energieversorgung und im Richtplan.

Erneuerbare Energieträger sind mittels gesetzlicher Massnahmen stärker zu fördern und ihre Effizienz und Speicherleistung zu verbessern. Die Energiewende muss sozialverträglich und damit für alle bezahlbar sein.

Um Menschen zum Umsteigen zu bewegen, müssen Infrastruktur und Angebote des öffentlichen Verkehrs ausgebaut und die Verbindungen für den Fuss- und Veloverkehr attraktiver werden.

Der Kanton Bern muss die Biodiversität schützen und fördern. Es braucht wirkungsvolle Massnahmen im Wald, auf freien Flächen, in Gewässern sowie im Siedlungsgebiet. Die gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten und die benötigten finanziellen Mittel bereitgestellt werden.

Für eine verlässliche Wirtschaft

Es braucht eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die den Weg in die Arbeitswelt offenhält und eine aktive Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht.

Der Kanton Bern muss die Organe der Arbeitsmarktkontrolle in ihrem Kampf gegen Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen unterstützen: für einen fairen Arbeitsmarkt.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich. Statt Steuergeschenke für Reiche braucht es Investitionen in Gesundheit, Soziales, Bildung, Mobilität und Sport.

Die Wirtschaft soll den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Der Kanton Bern muss gute Rahmenbedingungen schaffen, damit Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden.

Für einen vielfältigen Kanton

Frühförderung, eine starke Volksschule sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für alle sind die Voraussetzung für Chancengerechtigkeit, eine gerechte Gesellschaft, soziale Sicherheit und eine funktionierende Wirtschaft.

Bern hat als zweisprachiger Kanton eine wichtige Brückenfunktion zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz. Er fördert die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Bildung, Gesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft.

Alle Menschen im Kanton Bern haben die gleichen Rechte und Chancen. Gleiche Löhne für gleiche Arbeit und die ausgewogene Vertretung aller Geschlechter sind konsequent umzusetzen. Es braucht Massnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung geschlechterspezifischer Gewalt.

Im Kanton Bern sollen alle Menschen am politischen Leben teilhaben können. Das bedingt auf kantonaler und kommunaler Ebene das Stimmrecht für Ausländer:innen, die schon lange hier wohnen, und für jüngere Menschen.

Kampagne: «Zäme witercho»

GRÜNE und SP treten mit vier kompetenten und motivierten Kandidierenden zu den Regierungsratswahlen 2026 an: Evi Allemann als bisherige Regierungsrätin, Aline Trede, Hervé Gullotti und Reto Müller als neue Kräfte. Alle vier stehen für eine Politik, die den Menschen dient. «Zäme witercho» bedeutet, dass die Politiker:innen gemeinsam mit der Bevölkerung den Kanton Bern weiterentwickeln. «Zäme witercho» ist unsere Kultur des Miteinanders statt des Gegeneinanders. Auf der ganzen Welt spalten Populist:innen die Bevölkerung, im Kanton Bern strebt die bürgerliche Mehrheit einen fünften Sitz im Regierungsrat an. «Zäme witercho» steht deshalb auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Den braucht es, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Darum «Zäme witercho» – für eine solidarische Gesellschaft, einen wirksamen Klimaschutz, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Bern. Gemeinsam mit der Bevölkerung und für die Bevölkerung im Kanton Bern.

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CH23 0900 0000 3060 8003 1
Sozialdemokratische Partei des Kantons Bern
3001 Bern

Zusätzliche Informationen:
Regierungsratswahlen 2026
Kampagne SP&GRÜNE

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